Früher mussten Caravaner schwitzen, wenn sie ihren Wohnwagen auf den Stellplatz schoben. Heute übernehmen Rangiereinrichtungen diese Arbeit.
Eln Rangierantrieb besteht aus zwei starken Elektromotoren, die jeweils ein Reibrad bewegen, die wieder- um an die Caravanräder gepresst werden. Je nach Ausführung kann dies von Hand, mit einem Akku- schrauber oder auf Knopfdruck elektrisch geschehen. Generell kann ein Rangiersystem sowohl vor als auch hinter die Fahrzeugachse angebaut werden. Um den Mover vor Spritzwasser zu schützen sollte man ihn möglichst vor der Achse montieren. Die Energie für den Antrieb stammt von einer Batterie die über ein Ladegerät mit Spannung versorgt wird. Man sollte aber nicht in Versuchung kommen, größere Strecken mit dem Mover zurückzulegen. Die Motoren entladen auch eine starke Batterie relativ schnell. Um Kriechströme bei Nichtbenutzung zu vermeiden sollte ein Batterietrennschalter montiert werden. Steht der Caravan im Wlnterlager, bietet es sich an, die Batterie auszubauen oder abzuklemmen. Da der Antrieb die Bodenfreiheit des Caravans reduziert und hier im Gefahrenbereich von hohen Bordsteinen und anderen Hindernissen hängt, muss vorsichtig rangiert werden. Gesteuert wird das Ganze über eine Fernbedienung. Die Tasten darauf bestimmen, ob die Räder einzeln oder zusammen bewegt werden, ob sie rückwärts oder vorwärts rollen.
Wir bieten Rangiereinrichtungen der Firmen TRUMA oder REICH an.
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